Lege drei bis fünf Minuten fest, setze den Füller an und kippe alles aufs Papier: Sorgen, kleine Siege, Dankbarkeiten. Der physische Widerstand der Spitze verlangsamt die Hand, der Atem folgt, die Schleife aus Grübeln bricht. Ein kurzer Abschluss-Satz oder Datum schließt den mentalen Tab und schafft spürbaren Abstand zum Tag.
Ein Buch unter warmem Licht bietet Tempo nach deinem Gefühl: nachspüren, zurückblättern, Notizen am Rand. Keine Links, keine Helligkeit, die Melatonin stört. Suche eine bequeme Haltung, nimm dir wenige Seiten vor und beende bewusst am Kapitelende. Dieses kleine Ritual signalisiert dem Nervensystem: Jetzt wird langsam, sicher und ruhig.
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