Legt verschiedene Stationen aus Moos, Kies, Rinde und Gras an. Lasst Kinder behutsam darüber gehen und Worte für die Empfindungen finden: pieksig, kühl, federnd, warm. Diese Sinnesreise lenkt Aufmerksamkeit in die Füße und weg von kreisenden Gedanken. Haltet den Weg kurz, wiederholt ihn regelmäßig, variiert Materialien. Schickt uns Fotos eurer kreativsten Barfußstationen und berichtet, wie schnell die Stimmung vom Zappeln ins Lächeln wechselte.
Setzt euch auf einen Baumstamm, schließt die Augen und zählt unterschiedliche Geräusche: Rauschen, Knacken, ein ferner Hund, zwei Amseln. Hören weitet den inneren Raum und fördert Achtsamkeit. Notiert die Funde in ein kleines Naturheft. Steigert die Dauer schrittweise, bleibt freundlich, auch wenn Unruhe auftaucht. Schreibt uns, welche Hörspielereien besonders gut funktioniert haben, vielleicht sogar ein gemeinsames Schweigeminute-Experiment.
Sucht flache Steine, spürt ihr Gewicht und die Kühle, und baut leise balancierende Türmchen. Das erfordert Konzentration und lädt ganz natürlich zu langsamem Atmen ein. Wenn etwas fällt, lacht gemeinsam, beginnt neu, ohne Leistungsdruck. Fotografiert die kunstvollen Minibilder und lasst sie dann wieder zur Natur zurückkehren. Teilt, wie Geduld und Humor dabei wachsen und welche überraschenden Gespräche entstanden.
Legt zwischen Absätzen winzige Atemfenster ein: einatmen, ausatmen, weitersprechen. Hört, wie sich die Wörter weicher anfühlen. Lasst Kinder Geräusche aus der Geschichte nachahmen, jedoch flüsternd. Wiederholt Lieblingssätze wie kleine Mantras. Beendet mit einer Schlussszene, die Geborgenheit malt. Verratet, welche Bücher diesen Zauber tragen und welche Zeilen eure Abende zu kuscheligen Inseln gemacht haben.
Sammelt runde Steine, malt Symbole darauf: Stern, Baum, Haus, Welle. Zieht blind drei Steine und spinnt daraus eine leise Geschichte. Jeder fügt einen Satz hinzu, langsam, mit Augenblicken der Stille. Das stärkt Fantasie und Zuhören gleichermaßen. Fotografiert eure Sammlung und erzählt, welche Kombinationen am meisten Lachen oder seufzende Entspannung ausgelöst haben.
Ein Holzlöffel wird Wind, Reis in einer Dose leiser Regen, ein Tuch das Meer. Erzählt kurze Märchen und begleitet Szenen mit sanften Klängen. Kinder lieben diese greifbaren Bilder, Erwachsene auch. Achtet auf Lautstärke und Tempo, genießt Pausen. Berichtet, welche Klangideen am wohligsten waren und wie schnell die Spannung auf Sofas und Teppichen zerschmolz.
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