Setze dich auf eine Bank, nimm einen Stift, wähle eine Ecke des Blickfelds und zeichne ohne Absetzen drei Minuten lang nur Konturen. Danach zwei Minuten für Schatten, fünf Minuten für Details. Es geht nicht um Schönheit, sondern um Sehen. Nach und nach entsteht ein kleines Heft voller Zwielichtmomente. Einmal pro Woche blätterst du durch und erinnerst dich daran, wie leicht sich Ruhe zeichnen lässt.
Aktiviere auf dem Smartphone den Nachtmodus, stütze dich beim Auslösen an einem Geländer ab, und fokussiere auf ruhige Motive wie Laternen, Reflexionen oder Fensterlicht. Spiele mit Symmetrie und wiederkehrenden Formen. Die langsame Arbeitsweise der Dämmerung lädt zu Geduld ein, die Herzfrequenz sinkt spürbar. Teile eine Serie von drei Bildern mit kurzer Bildunterschrift. Andere lassen sich inspirieren und geben dir freundliches, motivierendes Feedback.
Beende deine Runde mit drei Sätzen: etwas, das gelungen ist, etwas, das du losgelassen hast, etwas, auf das du dich freust. Schreibe langsam, atme zwischen den Sätzen, und lausche auf ein leises inneres Nicken. Dieses Mini-Journal wirkt wie eine Tür zum Abend. Wer mag, teilt einen Satz anonym in der Community und ermutigt damit andere, ebenfalls dankbar abzurunden.
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